Eine Sonnen- und Mondfinsternis im August
1. August 2026
Der August hält gleich zwei interessante Himmelsereignisse bereit. Zum einen ist das die totale Sonnenfinsternis am 12. August, die diesmal auch
wieder Europa treffen wird. Die Zentrallinie verläuft mitten über Spanien, wo die verfinsterte Sonne dann östlich der Balearen im Mittelmeer
versinken wird. Viele Urlauber werden sich dieses Himmelereignis nicht entgehen lassen. Zwei Wochen später, am 28. August, gibt es mit einem
Verfinsterungsgrad von 93 % noch eine tiefe partielle Mondfinsternis. Diese wird allerdings in der Morgendämmerung stattfinden und ist dementsprechend
schwierig zu beobachten. Der Vollmond, der vom Kernschatten der Erde getroffen wird, geht verfinstert unter. Die Mondfinsternis ist deshalb nur in
Teilen Mitteleuropas zu sehen. Zuvor kann man um 4:34 Uhr beobachten, wie der Mond in den Kernschatten der Erde eintritt. Zu diesem Zeitpunkt steht der
Mond nur noch 13 Grad hoch über dem Westhorizont, sodass eine gute Horizontsicht erforderlich ist. Zur Mitte der Finsternis um 6:13 Uhr MESZ ist der
Mond vielerorts bereits untergegangen bzw. steht kurz vor dem Untergang. Der Austritt aus dem Kernschatten der Erde ist dann nicht mehr zu
beobachten.
Kontaktzeiten
1. Eintritt in den Halbschatten : 28.08.2026 3h23m
2. Eintritt in den Kernschatten : 28.08.2026 4h34m
3. Mitte der Finsternis : 28.08.2026 6h13m
4. Austritt aus dem Kernschatten: 28.08.2026 7h53m
5. Austritt aus dem Halbschatten: 28.08.2026 9h04m
Die Sonnenfinsternis Am Abend des 12. August kann vom deutschsprachigen Raum aus nicht vollständig beobachtet werden, da unser Zentralgestirn von der
Silhouette des Mondes bedeckt untergehen wird. Während der Finsternis werden je nach Standort zwischen 80 und 90 % der Sonnenscheibe vom Neumond
bedeckt sein, sodass ein leichter Dämmerungseffekt mit diffuserem Licht auftreten wird – vor allem, da die Sonne vielerorts recht niedrig über dem
Westhorizont steht. Die Sonnenfinsternis ist in ihrer partiellen Phase weltweit in Nordamerika, Westafrika und Europa zu sehen. Die Zentrallinie der
Totalität verläuft über die Arktis, Grönland, Island und Spanien sowie den Arktischen Ozean und den nördlichen Atlantik. Der 1. Kontakt, bei dem
der Neumond vor die Sonnenscheibe tritt, findet in Lübben um 18:16 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit statt. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne noch
11 Grad über dem westlichen Horizont. Die maximale Bedeckung von 87 % wird um 20:09 Uhr erreicht. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne dann nur noch 3
Grad hoch über dem Horizont. Der 4. Kontakt, bei dem der Mond die Sonne wieder verlässt, findet leider nach Sonnenuntergang und somit unsichtbar um
19:59 Uhr statt.
Kontaktzeiten
1. Kontakt : 12.08.2026 19h16m20s
Maximale Bedeckung: 12.08.2026 20h09m09s
4. Kontakt : 12.08.2026 20h59m27s
Ich werde die Mondfinsternis Freitag früh wohl wieder mal verschlafen, hoffe aber auf gutes Wetter am Mittwoch, dem Tag der Sonnenfinsternis. Ich
werde das Ereignis von Radensdorf aus beobachten, wo ich eine gute Horizontsicht in Richtung Nordwesten habe.
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4. "Corona-Treff"
1. Mai 2026
Von Freitag bis Sonntag (8. bis 10. Mai 2026) trifft sich die HTT-Südkurve in Finsterwalde zum traditionellen „Corona-Treff”. Dieses Treffen wurde
ins Leben gerufen, da zur Zeit der Corona-Pandemie zahlreiche Teleskoptreffen in der Region ausgefallen sind. Auch in diesem Jahr lädt die Familie
Müller die HTT-Südkurve in ihren Garten in Finsterwalde (Elbe-Elster) zum zwanglosen Beisammensein und Grillen ein, um in geselliger Runde zu
fachsimpeln. Bei gutem Wetter wird der Tag für die intensive Sonnenbeobachtung und die Nacht für die Beobachtung des Frühlingshimmels genutzt. Auch
wenn die Beobachtungsbedingungen im Randgebiet der Sängerstadt Finsterwalde nicht optimal sind, haben wir in den zurückliegenden Jahren viele schöne
Nächte dort verbracht. Es stehen wieder verschiedene Fernrohre zum Beobachten zur Verfügung.
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28. Südbrandenburger Sternfreundetreffen
1. April 2026
Das Südbrandenburger Sternfreundetreffen ist eine jährliche Veranstaltung für Astronomie-Enthusiasten, die in Rückersdorf (Elbe-Elster)
stattfindet. Die Veranstaltung wird von den Südbrandenburger Sternfreunden organisiert, einer Gruppe von Hobbyastronomen, die sich dem Austausch über
Astronomie und der Beobachtung des Himmels widmen. In diesem Jahr wird das Treffen am Samstag, dem
18. April 2026 stattfinden. Es bietet eine
gute Gelegenheit, sich mit anderen Sternfreunden zu vernetzen, Vorträge und Präsentationen zu hören, sowie durch am Ort vorhandenen Teleskope und
Ferngläser den Himmel zu beobachten.
Die Veranstaltung ist besonders für Menschen geeignet, die bereits ein Interesse an Astronomie haben oder einfach mehr darüber erfahren möchten.
Wenn Ihr mehr über das Treffen erfahren möchtet, ist die Website der
Südbrandenburger
Sternfreunde e.V. eine sehr gute Anlaufstelle. Dort findest man auch Informationen zur Anmeldung, zum Rahmenprogramm und zu den genauen Details der
Veranstaltung. Ich werde auf jeden Fall versuchen, dieses Jahr daran teilzunehmen. Schließlich liegt mein letztes SBST auch schon 8 Jahre
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Adresse:
Mehrgenerationenhaus
Friedersdorfer Str. 11A
03238 Rückersdorf
(Teleskopaufbau am Sportplatz nebenan)
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Regulusbedeckung durch den Mond
1. März 2026
Nach Einbruch der Dunkelheit ist im Frühjahr das Sternbild Löwe mit seinem hellsten Stern Regulus gut sichtbar. Regulus liegt nahe der Ekliptik,
weshalb der Mond und die Planeten unseres Sonnensystems regelmäßig in seine Nähe gelangen. Am
29. März 2026 kommt es zu einer besonders
interessanten Konstellation: Der Mond bedeckt den 1,4 mag hellen Hauptstern Regulus für mehr als eine Stunde. Obwohl das Ereignis theoretisch mit
bloßem Auge sichtbar ist, erschwert der zu drei Vierteln beleuchtete Mond die Beobachtung dieses Himmelsereignis, sodass ein Fernglas oder ein kleines
Teleskop empfehlenswert ist.
Der Eintritt des Sterns am dunklen östlichen Mondrand erfolgt von meinem Heimatstandort Lübben aus gesehen um 20:31 Uhr MESZ, der Austritt am hellen
nordwestlichen Rand gegen 21:33 Uhr MESZ (die genauen Zeiten für andere Orte sind vom Standort abhängig). Als Orientierung für den Austritt dient
das gut erkennbare Mare Crisium. Ein Fernglas, das auf ein stabiles Stativ montiert wurde, erleichtert die längere Beobachtung der Sternbedeckung, die
bei uns unter sehr günstigen Bedingungen hoch über dem Südosthorizont stattfinden wird.
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