Mario's Equipment
Mario

Mario beobachtet überwiegend Deep-Sky Objekte, Mond und Planeten.
Zum Einsatz kommt deshalb meist sein 8 Zoll Newton von Celestron.


Orion VX10 10 Zoll Newton



Orion

10" Orion VX10 Newton auf der EQ6 Sky Scan Pro Montierung


Durchmesser 250 mm
Brennweite 1200 mm (f/4.8)
Montierung parallaktische Montierung - EQ 6 Sky Scan Pro inkl. Aluminiumrohr - Stativ
Grenzgröße 14,7 mag
Auflösung 0,46" (Daves)
Sinnvolle Vergrößerungen 33x bis 500x
Bauliche Veränderungen Baader Steeltrack mit 1:10 Untersetzung, Martini Rotationsschellen


Mario: Mein Traum war immer einen 10 Zoll Newton zu besitzen. Und im Jahr 2013 ist der Traum endlich Wirklichkeit geworden. Der 10-Zöller besitzt mit seinem 97% Reflexionsvermögen und 1/8 Lambda eine besonders gute Abbildungsleistung und ist besonders für Deep-Sky aber auch für Planetenbeobachtung geeignet.



Rotationsschellen

Rotationsystem von Dieter Martini am 10 Zoll Newton


Mario: Im letzten Jahr besorgte ich mir Rotationsschellen von Martini. Nun ist es endlich möglich, dass ich bei meinem 10 Zoll Newton immer einen bequemen Einblick habe.


Celestron 8 Zoll Newton



Celestron

8" Celstron Newton auf der EQ6 Sky Scan Pro Montierung


Durchmesser 200 mm
Brennweite 1000 mm (f/5)
Montierung parallaktische Montierung - EQ 6 Sky Scan Pro inkl. Aluminiumrohr - Stativ
Grenzgröße 14 mag
Auflösung 0,69" (Rayleigh) / 0,58" (Daves)
Sinnvolle Vergrößerungen 29x bis 400x
Bauliche Veränderungen Orion Crayfordauszug mit 1:10 Untersetzung


Mario: Der 8 Zoll Newton war kurzem noch mein Hauptinstrument, bis dieser durch den 10-Zöller von Orion ausgetauscht wurde. Er hat eine sehr gut Abbildungsqualität. Der Okularauszug wurde durch ein Crayfordauszug mit 1:10 Untersetzung von Orion USA ersetzt. Mit dem Newton macht jede Art der Beobachtung Dank der guten optischen Qualität einfach Spass, egal ob ich Mond und Planeten ansehe oder intensive Deep-Sky Beobachtung betreibe. Auch würde ich gern rotierbare Schellen benutzen, damit der Okulareinblick immer in einer günstigen Position ist und nicht wie so oft in Richtung Boden weist.


AS 63/840 Zeiss Refraktor (Halbapo)



Zeiss1

63 mm AS Zeiss Refraktor auf der Celestron ADM-Montierung


Durchmesser 63 mm
Brennweite 840 mm (f/13)
Montierung Celestron ADM auf Aluminiumrohr - Stativ
Grenzgröße 11,5 mag
Auflösung 1,8"
Sonstiges Frontlinse Kurzflint KzF2 + Bleikronglas BK7 - 0,995 Strehl
Austattung Drehfokussierer


Zeiss3

Der Zeiss AS Refraktor mit Leuchtpunktsucher auf dem 15. Herzberger Teleskoptreffen 2014



Filter

Karl Zeiss Jena Steckfilter in Rot, Gelb, Blau und Grau für die gezielte Planetenbeobachtung


Zeiss2

Zeiss Refraktor mit Williams 1 1/4 Zoll Zenitspiegel und neuer azimutaler Montierung


Mario: Der Zeiss AS 63/840 ist ein hervorragender Halbapochromat nach August Sonnefeld. Es ist von der Farbkorrektur das beste AS-Objektiv und streng genommen nur mit dem AS 80/1200 ein Halbapochromat. Auch wenn es einen kleinen Restfarbfehler gibt, sorgt die sehr gute sphärischen Korrektur für ein scharfes und hervorragend definiertes Bild. Ich bin der Meinung, dass eine hervorragende sphärische Korrektur wichtiger ist als ein kaum sichtbarer Farblängsfehler. Das Ergebnis sind gestochen scharfe Bilder ohne störende Faebfehler. Ich benutze den Zeiss AS vorwiegend zur Sonnen-, Mond- und Planetenbeobachtung.


Ferngläser


Ferngläser

von links: Fernglas 50x70, Coron 7x50 und Bresser 10x50


Fernglas 10x70

Mario: Das 10x70 Glas war ein Internetkauf. Leider überzeugt es mit einer nicht ganz so guten Vergütung und Lichtstärke. Demzufolge ist das Gesichtsfeld nicht all zu groß. Auch lässt sich es nicht Brille beobachten. Aus diesem Grund benutze ich das Glas eher selten.


Coron 7x50

Mario: Das Coron 7x50 ist noch original "Made in Japan". Es überzeugt durch eine sehr gute Schärfe bis zum Rand. Leider muss ich die Augenmuscheln abschrauben, um mit Brille beobachten zu können. Mit 7,1 Grad Gesichtsfeld macht das Abgrasen der Milchstraße einfach nur Spaß. Ein wirklich sehr gutes Glas welches zur Beobachtung am besten auf ein Fotostativ gesetzt werden sollte.


Bresser 10x50

Mario: Das Lidl-Schnäppchen schlecht hin. Die Schärfe ist ca. 70-75 % des Sehfeldes noch brauchbar. Angesichts des Preises von etwa 20 Euro ein sehr gutes Zeugnis. Auch gefällt mir der sehr lange Augenabstand der es mir gestattet, mit Brille zu beobachten. Leider machen sich bei Beobachtung am Tage unschöne Reflexe bemerkbar, die aber bei den nächtlichen astronomischen Beobachtungen nicht oder nur ganz wenig stören. Ein gutes Allroundglas, was immer wieder von mir gern benutzt wird.


Okulare, Filter und sonstiges Zubehör



Okulare

Okulare der Nagler-4-Serie und weitere Okulare zur astronomischen Beobachtung


Typ Zoll Brennweite in mm Gesichtsfeld in °
Meade QX 26 mm 2 26 70
TeleVue Panoptic 35 mm
2
35
68
TeleVue Nagler 22 Typ 4 2 22 82
TeleVue Nagler 17 Typ 4 2 17 82
TeleVue Nagler 12 Typ 4
2
12
82
TeleVue Nagler 7 Typ 1
2
7
82
TeleVue Nagler 5 Typ 6 1,25 5 82
Tele Vue Nagler 3,5 Typ 6 1,25 3,5 82
Pentax SMC XW 10 mm 1,25 10 70
Sky Watcher Planetary 9 mm UWA 1,25 9 58
Vixen LV 6 mm
1,25
6
45
Vixen LV 4 mm
1,25
4
45
Silber Plössl 20 mm 1,25 20 50


Okularkoffer

Okularkoffer mit den am häufigsten genutzten Okularen bei der Beobachtung



Meade 26 Meade QX 26 mm
Mario: Mein altes Übersichtsokular. Es bildet zwar bei f/5 nicht mehr ganz randscharf ab, erfüllt aber seinen Zweck. Es ermöglicht einen guten Einblick bei 70 Grad Gesichtsfeld.
Panoptic 35 TeleVue Panoptic 35 mm
Mario: Das 35 mm Panoptic von TeleVueist bildet bei f/5 und darunter randscharf ab und ist mit einer Austrittspupille von 7 mm als Übersichtsokular mit großen Gesichtsfeldern am 8 und 10 Zöller hervoragend geeignet. Auch hier ist der Kontrast und die Transmission TeleVue typisch sehr gut. Der Einblick ist mit 25 mm Augenabstand auch für Brillenträger mehr als angenehm.
Nagler 22 TeleVue Nagler 22 mm
Mario: Das 22 mm TeleVue Nagler benutze ich überwiegend für die Deep-Sky Beobachtung. Eine Austrittspupille von 4,4 mm gepaart mit einem Gesichtsfeld von 1,8 Grad bei 45facher Vergrößerung sind die ideale Vorraussetzungen, für eine erfolgreiche Deep-Sky Beobachtung. Das Kontrastverhalten und die Transmission sind bei diesem Okular schlichtweg perfekt.
Nagler 17 TeleVue Nagler 17 mm
Mario: Auch beim TeleVue Nagler 17 mm sind Kontrast und Transmission unübertroffen. Auch hier wird bei einer 59fachen Vergrößerung ein Gesichtsfeld von 1,39 Grad erreicht. So wird Deep-Sky Beobachtung zum ästhetischen Hochgenuss. Alllerdings liefert das 17er, zusammen mit dem 22er, erst ab f/5 bis zum Rand punktförmige Sterne.
Nagler 12 TeleVue Nagler 12 mm
Mario: Das 12 mm Nagler besitzt eine einstellbare Augenmuschel und einen sehr komfortablen Einblick. Durch seinen großen Augenabstand kann man� auch mit Brille das volle Gesichtsfeld betrachten. Bei Teleskope mit f/4 besitzt das 12 mm Okular eine hervorragende Korrektur. Ein sehr gutes Okular für Galaxien Nebel und Sternhaufen.
Nagler 7 TeleVue Nagler 7 mm
Mario: Das Okular bietet ein Optimum an Kontrast und Schärfe.� Mit 10 mm Pupillenabstand ist der Einblick ohne Brille nicht mehr sehr gut. das Okular bietet aber eine derartige Schärfe, dass sie besonders für Planetenbeobachtung geeignet sind. Die Randschärfe ist ebenfalls hervoragend.
Nagler 5 TeleVue Nagler 5 mm
Mario: Das TeleVue Nagler 5 mm Okular bietet eine derartige Schärfe, dass ich es bevorzugt für die Mond- und Planetenbeobachtung einsetze.
Nagler 3,5 Tele Vue Nagler 3,5 mm
Mario: Mit dem TeleVue Nagler 3,5 mm erreiche ich bei meinem 8 Zoll Newton die sinnvolle Maximalvergrößerung von 286fach, bei einer Austrittspupille von 0,7 mm. Auch dieses Okular bietet eine derartige Schärfe, dass ich es für die Mond und Planetenbeobachtung effektiv einsezten kann.
Pentax 10 Pentax SMC XW 10 mm
Mario: Dieses Okular gilt als die Referenz am Himmel: Kontrast und Transmission zählen, neben den TeleVue Ethos Okularen, zum Besten was man für Geld kaufen kann. Am Achtzöller erreiche ich eine 100fache Vergrößerung und eine Austrittspupille von 2 mm bei 20 mm Augenabstand - ideal für Galaxien. Die Planeten- u. Mondbeobachtung wird ebenfalls zum Hochgenuss.
LV 6 Vixen LV 6 mm
Mario: Diese LV Okulare von Vixen bieten 20 mm Augenabstand. Das Lanthan Element minimiert dabei optische Fehler, so dass auch die Feldschärfe sehr gut ist. Allerdings ist das Gesichtsfeld, wie bei einem orthoskopischen Okular nur 45 Grad groß. Aus diesem Grund verwende ich die Okulare sehr gerne an meinen Zeiss AS Refraktor zur Mond- und Planetenbeobachtung.
LV 4 Vixen LV 4 mm
Mario: Diese LV Okulare von Vixen bieten 20 mm Augenabstand. Das Lanthan Element minimiert dabei optische Fehler, so dass auch die Feldschärfe sehr gut ist. Allerdings ist das Gesichtsfeld, wie bei einem orthoskopischen Okular nur 45 Grad groß. Aus diesem Grund verwende ich die Okulare sehr gerne an meinen Zeiss AS Refraktor zur Mond- und Planetenbeobachtung.
SkyWatcher Planetary 9 mm UWA am Binokularansatz
Bino
Mario: Die 9 mm Planetary Okulare benutze ich in Verbindung mit dem Binoansatz (inklusive einer 2fach Barlowlinse). Die 58 Grad Gesichtsfeld reichen hier völlig aus. Die Schärfe auf der optischen Achse ist nahe am Optimum und reicht sogar an den Televue Radians herran.





Mario: Hier ein Foto meines Baader Maxbright Binokular, das mit zwei Glaswegkorektoren von 1,25x bzw. 2,6x, ebenfalls von Baader, ausgestattet ist. Im Binokoffer sind noch zwei SkyWatcher Planetary 9 mm UWA Okulare (1,25") mit 16 mm Augenabstand und 58 Grad Gesichtsfeld, zwei Vixen LV 12 mm Okulare (1,25") mit 20 mm Augenabstand und 45 Grad Gesichtsfeld sowie zwei TeleVue Plössls mit 20 mm Brennweite (1,25") und 50 Grad Gesichtsfeld vorhanden. Die Planetarys besitten eine sehr gute Schärfe auf der Achse. Die Vixen-Okulare sind sehr gute Bino-Okulare und haben eine sehr gute Schärfe, ähnlich die eines orthoskopischen Okulars. Die legendären Plössls von teleVuehaben einen sehr guten Kontrast und eine ausgezeichnete Schärfe. Damit wird Planeten-, Mond-, und Deep-Sky-Beobachtung zum Genuss.




TS UCF 1 1,25" Astronomik O-III 2" Baader UHC S 2" Speheretec Justierokular
UCF O3 Baader Spheretec
universeller Kontrastfilter für Mond und Planeten Nebelfilter für Planetarische & Diffuse Nebel Nebelfilter für Diffuse Nebel zur Justage von Newton Teleskopen


TS UCF 1 Universeller Kontrastfilter 1,25"

Mario: Der UCF 1 ist besonders gut für die Beobachtung der Planeten und des Mondes geeignet. Bei Jupiter und Saturn bewirkt der Filter einen deutlichen Kontrastgewinn in den Atmosphären der beiden Gasplaneten. Rötliche Strukturen (z.B. der GRF und Bänder in der Jupiteratmosphäre) treten deutlicher hervor. Beim Mars können die Polkappen und Einzelheiten auf der Planetenoberfläche besser wahrgenommen werden. Beim Mond bewirkt der Kontrastgewinn einen Vorteil bei der Beobachtung der Terminatorregion. Selbst bei Nebelbeobachtung bemerkt man eine leichte Kontraststeigerung durch die Reduzierung der Aufhellung des Himmelshintergrunds.


Baader 2" UHC S Filter

Mario: Der UHC S Filter ermöglicht die Beobachtung und auch die Fotografie von lichtschwachen Nebeln aus oder in der Nähe von Städten. Das Streulicht der nächtlichen Beleuchtung wird dabei herausgefiltert und nur das Licht der Nebelobjekte durchgelassen. Durchgelassen wird die H-Beta Linie (486 nm), O-III Linie (501 nm) und die H-Alpha Linie (656 nm). Weil ich momentan noch einen 8 Zoll Newton besitze, ist diese Kombination für mich vorteilhafter, da der Filter etwas breitbandiger ist und nicht so viel Licht schluckt und somit ein helles, kontrastreiches Bild liefert als herkömmliche Nebelfilter.


Astronomik O-III 2"

Mario: Diesen sehr robusten O-III Filter benutze ich für die visuelle Beobachtung von Gasnebeln, vor allem Supernovaüberreste, und Planetarischen Nebeln, weil die O-III Linie fast zu 100% durchgelassen wird. Der Durchlass ist sehr schmal, so dass ein erheblicher Kontrastgewinn erzielt wird. Oft entscheidet dieser Filter über Sehen und Nicht-Sehen schwacher Nebel.



Ausrüstung

Ausrüstungsgegenstände in diversen Koffern zum besseren Transport zum Beobachtungsort


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